Auswirkungen der Coronakrise

07.04.20

Die ausserordentliche Lage und das Coronavirus wirken sich stark auf die Weltwirtschaft aus. Zahlreiche Regierungen haben grosse Hilfspakete beschlossen, um den gewaltigen Herausforderungen zu begegnen. Inwieweit sie die Auswirkungen auf die Wirtschaft und Finanzmärke zu dämpfen vermögen, wird sich erst noch weisen.

Von den Börseneinbrüchen in den vergangenen Wochen bleiben die Schweizer Pensionskassen und auch die PKE leider nicht verschont. Die Gewinne aus dem hervorragenden Anlagejahr 2019 (Rendite der PKE: 12,3%) sind mehrheitlich aufgebraucht. Der Deckungsgrad des gemeinschaftlichen Vorsorgewerks der PKE ist von 109,2% Ende 2019 auf knapp unter 100% am 31. März 2020 gesunken. 

Als Pensionskasse ist die PKE aber ein langfristig orientierter Investor. Einbrüche an den Börsen mit entsprechenden Wertverlusten kommen immer wieder vor. Unsere Anlageprofis sind auf solche Situationen vorbereitet. Wir verfolgen die Lage aufmerksam und halten konsequent an unserer langfristigen Anlagestrategie fest. 

Wichtig ist, dass Pensionskassen in guten Zeiten eine genügend hohe Wertschwankungsreserve bilden. Sie ist dafür da, Börsenschwankungen aufzufangen. Voraussetzungen für eine Wertschwankungsreserve sind eine langfristig orientierte Verzinsungspolitik und die Festlegung von Renten, welche auf einer nachhaltig erzielbaren Rendite beruhen. 

Dank der vorsichtigen Politik des Stiftungsrats verfügt die PKE über eine gute finanzielle Grundlage. Die Renten sind sicher und die Guthaben der Aktivversicherten werden wie vom Stiftungsrat beschlossen mit 2% verzinst (gemeinschaftliches Vorsorgewerk).