Rentenanpassungen, Teuerungszulagen

Wann werden die Renten der Teuerung angepasst?

Teuerungsanpassung der Hinterlassenen- und Invalidenrenten

Die Hinterlassen- und Invalidenrenten, deren Laufzeit drei Jahre überschritten hat, werden bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters nach Anordnung des Bundesrates der Preisentwicklung angepasst (Art. 36 Abs. 1 BVG).

Diese Anpassung betrifft jedoch nur die obligatorischen Rententeile. Solange die sogenannte umhüllende Rente der PKE höher ist als die gesetzliche Mindestrente gemäss BVG, wird sie nicht der Teuerung angepasst.

Die meisten PKE-Renten liegen deutlich über der gesetzlichen Mindestrente. Somit kommt es in der Regel zu keiner Erhöhung der umhüllenden Rente, da diese auch nach einer obligatorischen Teuerungsanpassung weiterhin höher als die obligatorische Rente ist.

Anpassung der Altersrenten und der überobligatorischen Hinterlassenen- und Invalidenrenten

Das Gesetz sieht vor, dass auch überobligatorische Hinterlassen- und Invalidenrenten sowie die Altersrenten der Teuerung angepasst werden, allerdings nur im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Vorsorgeeinrichtung (Art. 36 Abs. 2 BVG). Dazu müssen die Wertschwankungsreserven der Pensionskasse vollumfänglich geäuffnet (aufgefüllt) sein. Bei der PKE ist das ab einem Deckungsgrad von 116% der Fall.

Zusatz-Rente von laufenden Alters-, Ehegatten- und Lebenspartnerrenten

Altersrenten werden bei Pensionierungen seit 2014 in eine Grund- und Zusatz-Altersrente aufgeteilt. Ehegatten- und Lebenspartnerrenten, welche aus solchen Renten entstanden sind, werden ebenfalls als Grund- und Zusatzrente gewährt.

Die Zusatz-Altersrente (10% der Ziel-Altersrente) bzw. die daraus entstandene Zusatzrente für überlebende Ehegatten bzw. Lebenspartner wird entsprechend des Deckungsgrades angepasst. Bitte entnehmen Sie die Details aus dem «Merkblatt Zusatzrente».