Wir arbeiten nachhaltig und verantwortungsbewusst
Als Vorsorgestiftung wissen wir um unsere besondere Verantwortung gegenüber den angeschlossenen Unternehmen, deren Mitarbeitenden und den Rentnerinnen und Rentnern. Wir wollen die berufliche Vorsorge für unsere Destinatäre langfristig sichern und Vorsorgelösungen anbieten, von denen auch die nächste Generation profitieren kann.
Nachhaltiges Handeln bedeutet im Kontext einer Pensionskasse, dass sie die Bedürfnisse ihrer Versicherten langfristig erfüllen kann. Das wird in erster Linie mit Massnahmen auf der Vorsorgeseite sichergestellt. Auf der Vermögensseite nehmen wir unsere ethische, ökologische und sozialpolitische Verantwortung dort wahr, wo wir direkte Einflussmöglichkeiten haben.
NACHHALTIGE ALTERSVORSORGE
Wir erzielen eine überdurchschnittliche Performance und leisten faire Renten auch für künftige Generationen.
- Unsere Renten basieren auf langfristig erzielbaren Erträgen an den Finanzmärkten.
- Der Stiftungsrat der PKE legt die Renten – und damit die den Renten zugrundeliegenden Umwandlungssätze – stets verantwortungsvoll, nachhaltig und fair fest, um eine Umverteilung von den Aktivversicherten zu den Rentnern zu vermeiden.
- Die Altersguthaben der Versicherten werden langfristig gleich verzinst wie die laufenden Renten.
- Zur Finanzierung von Umwandlungsverlusten, die sich aus der Differenz zwischen versicherungstechnischen und den reglementarischen Umwandlungssätzen ergeben, leisten die Unternehmen einen zusätzlichen Beitrag von 0,55% der versicherten Lohnsumme.
- Bei einer Unterdeckung tragen alle Beteiligten (Aktivversicherte, Unternehmen und Rentnerinnen und Rentner) zur Sanierung der PKE bei.
NACHHALTIGE VERMÖGENSANLAGE
Die ethische, ökologische und sozialpolitische Nachhaltigkeit und deren Konsequenzen für die Anlagestrategie einer Pensionskasse liegen uns am Herzen. Deshalb investieren wir gezielt in erneuerbare Energien und fördern ESG-konforme Anlagen. Bei der nachhaltigen Vermögensanlage stehen die Anlageklassen Immobilien und Wertschriften im Vordergrund.
IMMOBILIEN
Wir halbieren den CO2-Ausstoss unserer Immobilien bis 2030. Bis 2045 sind sie
CO2-neutral.
Bei den direkten Immobilienanlagen, die rund 15% des PKE-Portfolios ausmachen, haben wir einen Energie-Absenkpfad definiert. Ziel ist es, den CO2-Ausstoss bis 2030 zu halbieren und bis 2045 CO2-neutral zu sein. Das bedeutet: Neubauten werden nach neusten energetischen Entwicklungen realisiert. Bei Erneuerungen streben wir konsequent eine energetische Sanierung und eine Abkehr von fossilen Energieträgern an. Wir setzen uns für den Rückbau von Gas- und Ölheizungen ein, installieren Solaranlagen und führen bauliche Massnahmen durch, die den Energieverbrauch unserer Immobilien senken.
WERTSCHRIFTEN
Wir beziehen neben finanziellen Aspekten auch ökologische, soziale und führungsbezogene Kriterien mit ein.
Direktanlagen – Aktien
Für Direktanlagen orientieren wir uns an der Ausschlussliste des Schweizer Vereins für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen (SVVK). Ausserdem erweitern wir die Länderausschlussliste in Anlehnung an das UN Security Council Arms Embargo. Bei der Analyse und Auswahl der Aktien integrieren wir zusätzlich ESG-Faktoren. Bei Schweizer Beteiligungspapieren üben wir unsere Stimmrechte aktiv aus.
Direktanlagen – Obligationen
Auch hier richten wir uns nach der Ausschlussliste des SVVK. Wir investieren weniger in Emittenten mit hohem CO2-Ausstoss und bevorzugen stattdessen «Sustainability Bonds». Ausserdem erweitern wir wie bei den Aktienanlagen die Länderausschlussliste in Anlehnung an das UN Security Council Arms Embargo.
Kollektivanlagen
Bei der Auswahl von Kollektivanlagen bevorzugen wir Vermögensverwalter, die
ESG-Faktoren in ihrem Anlageprozess integriert haben und sich dabei nach internationalen Standards ausrichten (beispielsweise UN Principles for Responsible Investment oder UN Global Compact) und Mitgliedschaften wie Climate Action 100+ ausweisen können. Sämtliche Produkte in Portfolio der PKE überprüfen wir auf das Erfüllen dieser Anforderungen.
ENGAGEMENT
Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber den Versicherten, der Gesellschaft und der Umwelt wahr.
PKE nimmt ihre ethische, ökologische sowie sozialpolitische Verantwortung ernst. Als Aktionär und Miteigentümer eines Unternehmens hat man bestimmte Rechte und damit die Möglichkeit, positive Veränderungen zu bewirken. Die PKE hat sich deshalb dem Engagement Pool der UBS Asset Management sowie dem Finreon Engagement Pool angeschlossen. Die Pools vertreten die Aktionäre, üben die Stimmrechtsvertretung an den Generalversammlungen aus und treten mit den Unternehmen in Dialog, um die ESG-Ziele zu erreichen und so den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Zukunft voranzutreiben.
ESG-KRITERIEN
Bei der Messung der Nachhaltigkeit werden die Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung betrachtet. Angelehnt an die englischen Ausdrücke Environmental, Social and Governance, wird hierfür die Abkürzung ESG benutzt.
Im Bereich Umwelt (E) sind die Strategie zum Klimaschutz, ein umweltschonendes Ressourcenmanagement sowie der Einsatz erneuerbarer Energien von zentraler Bedeutung. Die Emissionen sollen reduziert und der Gewässerschutz verbessert werden.
Im Bereich Soziales (S) stehen gerechte Arbeitsbedingungen, die Achtung der Menschenrechte, der Zugang zu Weiterbildung, die Sicherheit am Arbeitsplatz und die Gesundheit im Zentrum. Zudem sollen Zwangsarbeit und Kinderarbeit ausgeschlossen werden.
Bei der Unternehmensführung (G) stehen eine ethisch vertretbare Unternehmensführung, ein hoher Compliance-Standard sowie die Verhinderung von Korruption durch unabhängige Aufsichtsgremien im Vordergrund. Schliesslich gehört eine transparente und faire Vergütungspolitik dazu.